Der Titel verrät es schon. Sieben TAKler hatten sich am vergangenen Samstag am Frauenwasserl bei Oberammergau eingetroffen um sich vom Kursleiter Wolfgang zeigen zu lassen, was den Unterschied zwischen der Hallen- und Naturwandkletterei ausmacht. Der Bernhard, ebenfalls Kletterausbilder beim TAK, besuchte den Kurs und half bei Sichern und mit fachlicher Kompetenz.

Wir bildeten Fahrgemeinschaften und trafen uns an diesem sonnigen Samstag gegen 9 Uhr morgens am Parkplatz des Klettergartens. Nach einer kurzen Begrüßung und ersten Erklärungen durften wir uns schon an die Wände trauen. Die leichten 3+ und 4- Routen waren sehr gut geeignet um die ersten Berührungen mit dem Fels möglichst Angstfrei zu bewältigen. Die viel größeren Abstände der Bohrhaken, in welche man die Exen erstmal selbst klippen muss, machen schon einen großen Unterschied zu Hallenkletterei aus. Wir achteten also erstmal darauf die Exen richtig zu klippen und jeder spürte ganz deutlich welchen Unterschied das Ablassen im Gegensatz zur Indoor-Kletterei bedeutet.

Nachdem jeder etwa drei Routen geklettert hatte, wurde ein weiterer wichtiger Unterschied zur Halle erklärt: das Fädeln. Im schattigen Bushäuschen gegenüber den Kletterwand bauten wir provisorisch die letzte Exe und eine Umlenkung auf, so dass mehrere Kursteilnehmer gleichzeitig üben konnten. Dies hat dann schon etwas Zeit in Anspruch genommen, denn den Vorgang muss man sich erstmal einprägen. Hier übte jeder mindestens dreimal.

Gegen 13 Uhr machten wir dann alle eine Mittagspause. Im Anschluss wurde das Fädeln dann direkt in den Routen geübt. Der Wolfgang verschaffte sich hierzu einen Standplatz an den Umlenkungen, so dass er jeden dabei beobachten konnte. Die Sicherheit am Fels hat wie in der Halle oberste Priorität. Alle übten fleißig und so konnte die Teilnehmer alle noch nicht begangenen Routen im leichteren Teil ausprobieren. Um 15 Uhr gab es dann noch eine positive Feedbackrunde und unser Kursleiter beendete den offiziellen Teil. Denn natürlich gab es noch Interesse sich in dem linken, schwierigeren Teil der Wand auszuprobieren.

Wir hatten einen lehrreichen, schönen und abwechslungsreichen Tag und mit diesen Erfahrungen ging es am Spätnachmittag zurück nach Hause.

(Bericht vom Kursteilnehmer Peter)