Am Samstagmorgen um 7.25 Uhr trafen sich einige mutige und unternehmungslustige Mankeis am Münchner Hauptbahnhof. Mit dem Zug fuhren wir über Nürnberg nach Pegnitz, um auf Klara zu treffen. Gemeinsam fuhren wir mit dem Bus bis zur Teufelshöhle, welche wir besichtigen wollten. Dabei lernten wir einiges über Tropfsteine, wie Höhlen entstanden und was man in Höhlen nicht machen sollte. Viel zu schnell waren wir durch die Teufelshöhle durch und so ging es weiter am Bach entlang Richtung Pottenstein. Unterwegs erkundeten wir die Löcher in den Felsen und fanden dabei sogar Knochen. Nach einer stärkenden Brotzeit am Felsenbad, führte uns unser Weg entlang des Flusses bis nach Pottenstein zur Eisdiele. Frisch gestärkt konnten wir nun die letzten Meter bergauf zur Jugendherberge laufen. Oben angekommen, bezogen wir unsere Zimmer und gingen in die Kletterhalle zum Bouldern. Hungrig vom Wandern, Bouldern und Toben zog es uns gegen 18 Uhr in den Speisesaal zum Abendessen. Nachdem der Tag noch Jung war starteten wir erneut zu einer Wanderung. Das Ziel war die Burg und der nahe gelegene Aussichtspunkt. Zurück weißten uns die Fackeln den Weg. An der Jugendherberge angekommen krochen wir schnell in unser Bett um fast ausgeschlafen am nächsten Morgen um 7 Uhr aufzustehen. Schnell angezogen, gepackt, aufgeräumt und gefrühstückt, zog es uns schon wieder zum Bus um zur Binghöhle zufahren. Dort angekommen erkundeten wir auch diese und zeigten unser Wissen über Höhlen vom Vortag. Doch auch dieses Höhlenende war schnell erreicht und so ging es auch schon wieder ans Tageslicht. Erneut bepackt mit unserem Rucksack suchten wir noch die nahe gelegene Muschelquelle und das dortige Kneipbecken auf, bevor wir endgültig unsere Heimreise nach München antraten. Nach einigen Stunden Bus und Zugfahrt war dann das gemeinsame Wochenende auch schon vorbei. Da wir gerade die Binghöhle mit den vielen Tropfsteinen und dem schmalen Gang besonders schön fanden, sind wir schon ganz begeistert neue Höhlen zu entdecken und zu erkunden.

Christine